Unter dem Motto „Pflege gemeinsam gestalten: Vier Perspektiven – eine Praxis“ fand am 8. September 2026 der 5. Kongress der RUB-Kliniken im VPU Verband statt. In diesem Jahr richtete die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr die Veranstaltung auf ihrem Campus in Herne aus. Pflegefachkräfte der Ruhr-Universitätskliniken Bochum beschäftigten sich dort mit der Frage, wie Management, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft und Pflegecontrolling gemeinsam die Patientenversorgung weiterentwickeln können.
Als diesjähriger Gastgeber bot die St. Elisabeth Gruppe den Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Universitätskliniken. „Wir freuen uns, den klinikübergreifenden Austausch der RUB-Kliniken bei uns in Herne zu ermöglichen. Die enge Vernetzung zwischen den Kliniken schafft die Grundlage dafür, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Lösungen für die wachsenden Anforderungen in der Pflege zu entwickeln“, erklärt Simone Lauer, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr.
Vier Perspektiven für die Patientenversorgung
Im Mittelpunkt des Kongresses standen praxisnahe Ansätze zur Weiterentwicklung der Patientenversorgung. In mehreren Workshops befassten sich die Teilnehmer unter anderem mit der Nutzung pflegerischer Kennzahlen, der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Gestaltung moderner Schulungs- und Trainingskonzepte.
„Eine zeitgemäße Pflege entsteht dort, wo wissenschaftliche Erkenntnisse, pädagogische Konzepte, verlässliche Kennzahlen und die Erfahrungen aus der Praxis zusammengeführt werden. Der Kongress bietet die Möglichkeit, erfolgreiche Projekte über die Grenzen der einzelnen Kliniken hinaus bekannt zu machen und voneinander zu lernen“, betont Marion Schmitz, Gesamtpflegedienstleitung der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr und Sprecherin des Netzwerks VPU der Ruhr-Universitätskliniken Bochum.
Impulse für die weitere Zusammenarbeit
Zum Abschluss wurden die Erkenntnisse aus den Workshops zusammengetragen und es wurden gemeinsam Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit zwischen den Kliniken entwickelt.


