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04.03.2026

Myome und Endometriose: Moderne Therapien für mehr Lebensqualität

Die Experten der Online-Patientenveranstaltung gaben einen umfassenden Einblick in moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Endometriose und Myomen.

Starke Schmerzen, chronische Beschwerden und eine oft jahrelange Suche nach der richtigen Diagnose prägen den Alltag vieler Frauen mit Endometriose oder Myomen. Im Rahmen einer digitalen Patientenveranstaltung gab das Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe mit den Standorten Marien Hospital Witten und St. Anna Hospital Herne am 03. März 2026 einen kompakten Überblick über aktuelle medizinische Entwicklungen und Therapiekonzepte.

Die Online-Patientenveranstaltung des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe widmete sich den Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen in der Behandlung von Endometriose und Myomen. Viele Frauen leiden unter diesen häufigen gynäkologischen Erkrankungen, die oftmals mit Schmerzen und erheblichen Einschränkungen im Alltag verbunden sind.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose bei Endometriose. Experten erläuterten, warum diese Erkrankung häufig erst spät erkannt wird und wie eine individuelle Behandlung die Lebensqualität der betroffenen Frauen deutlich verbessern kann. Neben einer Behandlung mit Medikamenten umfasst diese Therapie unterschiedliche operative Behandlungsverfahren – je nachdem wo die Endometriose Herde im Körper liegen. Als erste Klinik in Deutschland wird im Marien Hospital Witten bereits seit 2025 auch die gezielte Verödung mit einem feinen Helium-Plasmastrahl eingesetzt. Dieses besondere Verfahren kommt bei nicht-tief infiltrierender Endometriose – also Endometriose, die nicht tief in Organe eindringt und somit oberflächlicher ist – zum Einsatz

Zudem wurde im Rahmen der Veranstaltung hervorgehoben, dass Myome – obwohl sie gutartig sind – vielfältige Beschwerden verursachen können. Im Mittelpunkt standen dabei moderne, möglichst schonende medikamentöse und operative Behandlungsmöglichkeiten, die je nach persönlicher Situation eingesetzt werden. Im Marien Hospital Witten und dem St. Anna Hospital Herne wird ein besonders schonendes, narbenfreies Verfahren zur Entfernung von Myomen eingesetzt. Dieses wird nur von wenigen Zentren bundesweit angeboten.

Aufklärung und Perspektiven für Betroffene
„Es ist uns ein großes Anliegen, verständlich und transparent über die verschiedenen Möglichkeiten in der Diagnostik und Behandlung aufzuklären, um betroffenen Frauen eine bessere Orientierung zu geben und Perspektiven für ein beschwerdefreieres Leben aufzuzeigen“, betonte Prof. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt der Frauenklinik des Marien Hospital Witten.

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