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20.07.2026

Gelebte Nachhaltigkeit im Krankenhaus: St. Elisabeth Gruppe erneut mit EMAS-Zertifikat ausgezeichnet

Björn Bittorf (r.), Gesamtleitung Technik und Klimaschutzmanager, und Janis Berse (l.), Umweltmanager, setzen seit Jahren auf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der St. Elisabeth Gruppe.

Nachhaltigkeit ist längst ein fester Bestandteil des Klinikalltags der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bestätigt die Krankenhausgruppe ihr kontinuierliches Engagement für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den Schutz der Umwelt.

Das EMAS-Zertifikat gilt als das anspruchsvollste Umweltmanagementzertifikat der Europäischen Union. Es zeichnet Organisationen aus, die ihre Umweltleistung systematisch erfassen, kontinuierlich verbessern und dabei über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen transparente Prozesse, konkrete Umweltziele und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Nachhaltigkeit in allen Bereichen

Im Rahmen der Rezertifizierung wurden zahlreiche Abläufe innerhalb der St. Elisabeth Gruppe analysiert und bewertet. Untersucht wurden unter anderem die Energieversorgung, die Lagerung von Gefahrstoffen sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Speiseresten. Durch eine Prozessumstellung bei Sammlung und Entsorgung konnte das Müllaufkommen deutlich reduziert werden. In den Zertifizierungsprozess eingebunden waren die fünf Krankenhäuser der St. Elisabeth Gruppe – darunter das St. Anna Hospital Herne, das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum und das Marien Hospital Witten – sowie gruppenübergreifende Einrichtungen wie die Apotheke.

„Ob in der OP-Versorgung, bei der Wäsche oder in der Küche, überall finden wir Möglichkeiten, Ressourcen zu sparen und nachhaltiger zu handeln. Die EMAS-Zertifizierung bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns, diesen konsequent weiterzugehen“, so Björn Bittorf, Gesamtleitung Technik und zertifizierter Klimaschutzmanager der St. Elisabeth Gruppe.

Zahlreiche Maßnahmen bereits umgesetzt

Die St. Elisabeth Gruppe setzt seit Jahren auf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Umweltbilanz. Dazu zählt unter anderem der Einsatz moderner LED-Beleuchtung, Photovoltaikanlagen, E-Fahrzeuge, eine verbesserte Wärmedämmung sowie die Nutzung umweltfreundlicher Fernwärme. Auch im Bereich der Verpflegung spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Nicht ausgegebene Mahlzeiten können von Mitarbeitenden über die „ResQBox“ mitgenommen werden.

Gemeinsames Engagement als Erfolgsfaktor

Die erfolgreiche EMAS-Rezertifizierung ist das Ergebnis eines intensiven und bereichsübergreifenden Prozesses. Zahlreiche Mitarbeitende haben den Weg mit ihren Ideen und ihrem Engagement unterstützt. Koordiniert und maßgeblich vorangetrieben wurde der Zertifizierungsprozess von Björn Bittorf sowie Janis Berse, Umweltmanager der St. Elisabeth Gruppe.

„Wir alle tragen Verantwortung – nicht nur für die Menschen, die wir behandeln und pflegen, sondern auch für die Welt, in der wir leben“, sagt Dr. Sabine Edlinger, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe. „Die erneute Auszeichnung macht uns stolz. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Umweltschutz bei uns keine Pflichtübung ist, sondern gelebte Überzeugung.“

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