Am Mittwoch, den 25. März 2026 informierten Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe und Experten des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth Gruppe im Rahmen der Veranstaltung „Aktuelle und bewährte Behandlungsverfahren in der Orthopädie und Unfallchirurgie“ über neueste Entwicklungen und etablierte Therapiekonzepte aus ihren Fachbereichen.
Im Mittelpunkt standen operative Verfahren an der Wirbelsäule sowie an der oberen und unteren Extremität. Im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie stellten Prof. Dr. Sebastian Rütten, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, und sein Team sowohl interdisziplinäre, nichtoperative Behandlungskonzepte der Schmerztherapie als auch vollendoskopische Operationstechniken an der Lendenwirbelsäule vor. Diese wurden anhand eines Live-Videos aus dem OP des St. Anna Hospital Herne veranschaulicht. „Die Wirbelsäulenchirurgie entwickelt sich stetig weiter. Entscheidend ist, für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept zu wählen und moderne Technik sinnvoll einzusetzen“, so Prof. Rütten.
Austausch rund um OP-Techniken an Hüfte und Knie
Auch Operationstechniken an Hüfte und Knie wurden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt: Das Team von Dr. Oliver Meyer, Chefarzt des Zentrum für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, informierte zur Anatomie in der Hüftendoprothetik und zum Vorgehen beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks. „Roboter-assistierte Operationen sind fester Bestandteil der Therapie in Orthopädie und Unfallchirurgie – gerade bei Knie- und Hüftprothesen bieten robotische Systeme eine wertvolle Unterstützung“, so Dr. Oliver Meyer. In einem Live-Video wurde das roboter-gestützte Einsetzen einer Knieendoprothese gezeigt.
Operationen an der oberen Extremität
Im Bereich der oberen Extremität standen moderne Konzepte in der Schulterendoprothetik sowie die Versorgung von Frakturen im Fokus. Ergänzt wurde das Programm durch ein Live-Video zur Implantation einer Daumensattelgelenksprothese. „Orthopädische Behandlungsverfahren entwickeln sich ständig weiter, beispielsweise durch neue Möglichkeiten der digitalen Planung, weiterentwickelte Implantate und individuelle Prothesen“, erläuterte Dr. Roderich Heikenfeld, Chefarzt des Zentrum für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Ergänzend dazu gab es im weiteren Verlauf des Nachmittags Vorträge zur Physiotherapie nach der Implantation von künstlichen Gelenken in der unteren Extremität und nach einer Wirbelsäulen-Operation sowie ein Tapeseminar zu Beginn der Veranstaltung.


