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01.04.2022

Herner Orthopäden informierten online über neue und bewährte Operationstechniken

Die Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie informierten bei der Online-Fortbildungsveranstaltung live aus dem St. Anna Hospital Herne über minimal-invasive Operationsmethoden.

Wie viele andere wissenschaftliche Disziplinen unterliegt auch die Medizin einem ständigen Fortschritt. Durch neue Erkenntnisse und aktualisierte Leitlinien werden Methoden kontinuierlich angepasst, um Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten. Die Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr informierten am vergangenen Mittwoch interessierte Fachmediziner live aus dem St. Anna Hospital Herne über neue und bewährte Operationstechniken auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Veranstaltung fand online über die Plattform Zoom statt.

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung stellte Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, gemeinsam mit seinem Team unter anderem Operationstechniken an der Hals- und Lendenwirbelsäule vor. Dazu gehört zum Beispiel die minimal-invasive Behandlung der Spinalkanalstenose, einer Erkrankung bei der der Wirbelkanal verengt ist und so Nervenfasern beeinträchtigt werden. Dieses schonende Verfahren wurde im St. Anna Hospital Herne entwickelt und ist inzwischen weltweit im Einsatz. „Diese und andere Behandlungsmethoden verbessern wir stetig“, erläutert der erfahrene Orthopäde. „Deshalb stehen uns heute schonendere und effektivere Optionen zur Verfügung als noch vor einigen Jahren.“

Dr. Oliver Meyer, Chefarzt des Zentrum für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, informierte gemeinsam mit weiteren Experten des Zentrums über OP-Techniken der unteren Extremität. Dabei ging es auch um Landmarken auf dem Behandlungspfad bei der Implantation von künstlichen Hüftgelenken. „Nur durch stetiges Hinterfragen und Anpassen von Behandlungsabläufen kann die bestmögliche Versorgung für den Patienten sichergestellt werden“, so Dr. Meyer.

Im Bereich der Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie stand die Behandlung des ventralen Glenoiddefekts – ein Schaden an der Schulter – im Fokus. „Welches OP-Verfahren wann am besten geeignet ist, muss bei jedem Patienten individuell entschieden werden“, erklärt Dr. Roderich Heikenfeld, Chefarzt des Zentrum für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie. Im Rahmen der Veranstaltung betrachtete er verschiedene Verfahren.

Zusätzlich zu den verschiedenen operativen Behandlungsmethoden waren unterstützende physiotherapeutische Therapiemaßnahmen ein Thema der Veranstaltung. Im Fokus standen hierbei die Physiotherapie nach Hüft- und Knieendoprothesen sowie Schulterprothesen.

Neben dem Hauptteil der Veranstaltung gab es auch einen Online-Kurs zum Thema Tape-Verbände, die bei Sportverletzungen und Überlastungsschäden eingesetzt werden.

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