Seit 1987 bringen wir eine von unseren Patienten selbstgestaltete Zeitung heraus. Erleben Sie sich doch selber einmal in der Rolle eines Redakteurs und berichten über Ihre Interessen bzw. über Erlebnisse während der Außenaktivitäten. Insbesondere freuen wir uns, dass auch viele ehemalige Patienten an der Gestaltung und dem Verfassen von Artikeln mitwirken. Die Zeitung berichtet über geplante und durchgeführte Aktivitäten (Erlebnisberichte von Teilnehmern werden hier veröffentlicht, Neuigkeiten aus der Klinik können angekündigt und diskutiert werden).
Wie bei vielen anderen therapeutischen Veranstaltungen wird auch in der Zeitungsredaktion versucht, die Rollenvielfalt des einzelnen über das Prinzip des Austausches zu realisieren. Es besteht die Möglichkeit, eigene Interessen wahrzunehmen, Schwerpunkte zu setzen, Expertentum zu zeigen, wichtige Lebenserfahrung einzubringen und vieles mehr, und damit auch in Begegnung und Austausch mit anderen zu treten.
Die Ebene pathologiebestimmter, eingrenzender Rollenzuweisungen mit gravierenden Selbstwertverlusten für Patienten wird zerstört, indem sich Patienten als Zeitungsredakteure, Experten erleben. In der Redaktionssitzung verliert die Dimension gesund/krank an Bedeutung, der andere wird lediglich hinsichtlich seiner Kompetenz, seiner Neugierde und Offenheit beurteilt.
Schmökern Sie doch mal in einigen unserer älteren Ausgaben oder informieren Sie sich über Aktuelles in unserer Klinik.

St. Marien-Hospital Eickel
Klinik für Psychiatrie, Psycho-
therapie und Psychosomatik
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